Villa Peters im Bellmerin

Gebäude

Zur Diskussion um die Villa Peters in der Eupener Unterstadt schreibt Rolf A. Lander aus Eupen:

Vor einigen Tagen habe ich mit etwas Nostalgie das Foto von dieser Villa im GrenzEcho bewundert. Als junger Mensch habe ich dort im Keller bei Weinberg einige Male Karneval gefeiert. Im Pförtnerhaus befand sich ein Restaurant, wo ich öfters mit meiner Frau zusammen gegessen habe. Später befand sich in der Villa das Internat vom Athenäum. Ich war mal dort und konnte an den großen Fenstern wunderbare, farbige Bleiverglasungen bewundern. Dargestellt waren die protestantischen Reformatoren. Leider wurden zur Zeit des damaligen Direktors diese Kunstwerke mutwillig zerstört.

Heute wären sie ein historischer Beitrag zur Geschichte der Tuchindustrie in der Gegend. Dies, da etliche Textilfabrikanten in unserer Gegend Protestanten waren. Namen wie Peters, Mayer und Pelzer, um nur einige zu nennen. Eine Ausnahme machten die Peters, die in unserem Hause im Olengraben wohnten, denn die waren katholisch. Ihre Fabrik befand sich gegenüber vom Hotel Bosten am heutigen Themsepark.

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